Wintergärten, auch Orangerie, Sonnenveranda oder Treibhaus genannt, werden zurzeit im-mer populärer in Europa. Es ist nicht nur eine attraktive Weise, die Nutzfläche des Gebäudes zu erweitern, sondern auch seine Wärmebilanz zu verbessern. Die Mannigfaltigkeit von Lö-sungen und Konstruktionen ermöglicht die Planung und Montage eines Wintergartens nach individuellem Geschmack. Die Art der Realisierung hängt vom Konzept, der Raumfläche so-wie dem jeweiligen Bedarf ab.

Das am häufigsten verwendete Material für die Errichtung einer Wintergartenkonstruktion ist Aluminium: recht leicht, montage- und wartungsfreundlich, korrosionsbeständig. Die Alukon-struktionen sind durch eine hohe Dichtheit und leichte Formgebung gekennzeichnet – es können Konstruktionen mit recht komplizierten räumlichen Formen gestaltet werden. Zudem ist der Einsatz von Aluprofilen mit thermischen Zwischenlagen möglich, dadurch wird ein hohes Wärmedämmungsniveau erreicht. Es ist eine hervorragende Lösung für die Winter-gärten, die eine ganzjährige Nutzung gewährleisten und eine Form der Wohnflächenerweite-rung darstellen sollen.

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Die Überdachungen aus der Systemfamilie von Aliplast gewährleisten eine effiziente Wär-medämmung durch den Einsatz von konstruktiven thermischen Zwischenlagen. Es werden Zwischensparren sowie entsprechende Seitensparren eingesetzt, die ihre unbehinderte Ver-bindung mit den vertikalen Wintergartenwänden ohne ihre Unterfrierungsgefahr ermöglichen. Eine Gelenkverbindung in der Traufe und im First ermöglicht eine konstante Einstellung des Dachneigungswinkels im Bereich von 5o – 45o. Angegebene Tragelement-Spannweiten sind angenähert zu verstehen, sie hängen vom Sparrenabstand sowie von den Wind- und Schneelastzonen ab. Es besteht die Möglichkeit, die Sparren und die Traufe mit entspre-chenden, nach innen zu verschiebenden Alu- oder Stahlprofilen zu verstärken. Geplant wur-de auch ein effizientes Dachentwässerungssystem. Eingesetzt werden mit der Dachrinne integrierte Traufenprofile oder solche ohne Dachrinne. Die Dachsysteme von Aliplast sind an den Einbau von Mehrkammer-Polycarbonat- oder auch von Verbundglasfüllungen ange-passt. Die Systemlösungen von Wintergartendächern beschränken die Menge an Blechab-schlusselementen bis aufs Minimum. Es sind einige Arten von Verkleidungsleisten vorhan-den: einfache, abgerundete und solche für Instandsetzungen. Es besteht die Möglichkeit, Ornamentprofile und -elemente (Zierkämme, Konstruktionsanker, Fallrohrgehäuse) oberhalb oder unterhalb der Dachrinnen zu installieren.

 

 Aliplast Aliver

In den Systemen werden Mittel- und Außensparren verwendet, die sich problemlos mit den vertikalen Wänden verbinden lassen. Mit den Gelenkverbindungen im First und in der Traufe kann der Dachneigungswinkel im Bereich von 5 bis 45° angepasst werden. Die Spannweite der tragenden Elemente hängt ab vom Abstand der Sparren sowie den von Wind und Schnee belasteten Bereichen. Die Konstruktionen können zusätzlich mit Aluminium- oder Stahlprofilen verstärkt werden.
Traufprofile – integriert, mit oder ohne Rinne.
Die geforderten Wärmedämmungseigenschaften werden durch eine in die Konstruktion integrierte thermische Trennung gewährleistet.  Die Systeme Aliplast Aliver sind an Füllungen aus Isolierglas oder Polycarbonat-Hohlkammerplatten angepasst. Sie bieten eine breite Auswahl an Blendleisten sowie die Möglichkeit, dekorative Profile und Elemente zu installieren.

 

 

 

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Das einfachste Überdachungssystem, ohne Wärmedämmung. Mögliche Füllungen: Polycarbonat-Hohlkammerplatten oder Einfachglas.

Sparre – Umgekehrtes T-Profil (tragendes Element über der Füllung).

 

Ein wärmegedämmtes System. Es ermöglicht komplizierte, verglaste Überdachungen mit Sonderformen und unterschiedlichen

Neigungsflächen. Das statische Element des Daches wird über der Füllung platziert, sodass sich eine glatte Innenfläche ergibt.

Ein wärmegedämmtes System. Füllung – undurchsichtige Paneele, Dicke 55 mm.

Ein wärmegedämmtes System, verwendet für Pult- und Satteldächer. Die Spannweite der 73 mm breiten Sparren (einfach oder für Renovierungszwecke) beträgt bis 2 m für Glas oder bis 2,5 m für Polycarbonat. Der Sparren liegt auf einem Firstprofil mit Gelenk sowie einem Traufprofil mit integrierter Rinne auf.

 

Ein wärmegedämmtes System, verwendet für Pult- und Satteldächer. Die First- und Traufprofile haben ein speziell profiliertes Fach, auf

dem die Sparren im rechten Winkel aufliegen.

Sparren (einfach oder für Renovierungszwecke):

  • 105 mm – Spannweite bis 2,5 m (Glas) oder 3 m (Polycarbonat),
  • 125 mm – Spannweite bis 3,2 m (Glas) oder 3,8 m (Polycarbonat).

Ein wärmegedämmtes System, verwendet für Pult- und Satteldächer, insbesondere für Konstruktionen mit sehr unterschiedlichen

Dachflächen. Sparre (einfach oder für Renovierungszwecke) – 150 mm, Spannweite: bis 3,6 m (Glas) oder bis 4,4 m (Polycarbonat). Das System bietet die Möglichkeit, den First mit Standard-Stahlprofilen zu verstärken. Dies erlaubt, es auch in vertikalen Schiebe- oder Faltwänden mit großen Abmessungen zu montieren.

 

Ein wärmegedämmtes System, das zur Konstruktion komplex geformter Dächer verwendet wird. Es ermöglicht Dachflächen mit

unterschiedlichen Neigungswinkeln, die Verbindung von Überdachungen mit verschiedenen Winkeln und „Knicke“ in den Sparren. Der tragende Teil des Sparrens befindet sich über dem Glas, sodass eine glatte Innenfläche entsteht. Die Wärmedämmungseigenschaften werden durch eine thermische Trennung mit einer Kammer verbessert.